Wo kann ich parken? Freie Plätze in jedem Parkhaus, bevor Sie in die Stadt fahren
Autofahrer kreisen durch die Innenstadt auf der Suche nach einem Platz, während ein Parkplatz am Stadtrand reichlich Platz hat. So zeigt die Stadt ihnen, wo Platz ist, bevor sie losfahren.
Tomislav Krnic
Gründer des Smart-City-Projekts CityX · 2 Min. Lesezeit
Samstagmorgen, ein Autofahrer fährt in die Innenstadt. Das Schild am ersten Parkhaus sagt: voll. Am zweiten ebenso. Das Auto kreist weiter, während ein großer Parkplatz am Stadtrand reichlich Platz hat. Die Schilder an den Einfahrten sagen die Wahrheit, aber erst, wenn der Fahrer schon davorsteht.
Die freien Plätze waren die ganze Zeit da. Der Fahrer wusste nur vor der Abfahrt nicht, wo sie waren.
Freie Plätze, nach Stadtteil
Der Dienst Parkhäuser in der CityX-App legt diese freien Plätze auf den Startbildschirm, stets aktuell. Die Kachel zeigt zwei Teile der Stadt nebeneinander: das Zentrum und den Rand mit den Park-and-Ride-Anlagen. Unter jeder Zahl steht ein kleiner Balken für jedes Parkhaus.
Auf dieser Aufteilung beruht die Entscheidung des Fahrers. Eine einzige Gesamtzahl für die ganze Stadt würde reichlich Platz versprechen, während sich das Zentrum füllt, weil ein Großteil des Platzes am Rand liegt. Nebeneinander sieht der Fahrer sofort, ob er ins Zentrum fahren oder das Auto vor dem Ring stehen lassen und mit dem öffentlichen Verkehr weiterfahren soll.
Hinter der Kachel steht die Liste, genauso aufgeteilt: jedes Parkhaus mit seinen freien Plätzen, seinen Öffnungszeiten und seiner Entfernung. Jedes sagt auch, ob es geöffnet ist, damit niemand zu einem geschlossenen Parkhaus fährt.



Auf der Karte und im Detail
Auf der Karte ist jedes Parkhaus eine Markierung. Ein Tipp zeigt, wie viele Plätze frei sind, und ein Wort, das sagt, was das bedeutet: viel Platz, wenige Plätze, fast voll. Die Farbe steht nie allein; das Wort steht immer daneben. So zeigt ein Blick auf die Karte, wo in der Stadt Platz ist.
Die eigene Seite eines Parkhauses zeigt, wie viele Plätze jetzt von wie vielen frei sind, ob es geöffnet ist, seine Öffnungszeiten und eine Schaltfläche für die Route.


Was dafür nötig ist
Parkhäuser in der Stadt und die Entscheidung, dass Autofahrer vor der Abfahrt wissen sollen, wo Platz ist. Das Personal der Stadt übernimmt keine neue Arbeit. Eine Stadt mit nur zwei oder drei Parkhäusern gewinnt ebenso viel: Der Fahrer weiß vor der Abfahrt von zu Hause, welches er ansteuern soll, und die Straßen um das volle bleiben ruhiger.
Parken ist ein gutes Beispiel für ein Problem, das eine Stadt schon halb gelöst hat. Die Plätze sind da. Es fehlte der richtige Moment: Der Fahrer braucht die Antwort vor der Abfahrt von zu Hause, nicht an der Schranke.